Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

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Icke
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Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

Beitrag von Icke » Di 24. Sep 2019, 23:22

In der Box war ich mehrmals. :clap:
Wars du es nicht, der Starts probiert hat, Samstag späten Nachmittag auf der Freifläche am Fahrerlager?
Bei der Abendvderanstaltung war ich leider nicht.
Die Boxenbilder sind ja von Sonntag.
Wir sehen uns ein anderes mal denke ich.
Geile Aprilia haste Dir da aufgebaut, viel Leckerlie dran :thumbup: :thumbup:


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » Mi 25. Sep 2019, 07:43

    NSA? Was hast du denn noch für Fotos?🙄

    Ja, das war ich. Der Lausitzring ist eine der wenigen Rennstrecke wo man das machen kann. Und die Launchcontrol wollte ich nicht einsetzen ohne sie mal ausprobiert zu haben.
    Auch für die Kalibrierung braucht es ein wenig Platz. Alles gegeben am Lausitzring

    R.


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Rider#27 » Mi 25. Sep 2019, 09:06

    Und wie kommst du klar mit der Launchcontroll? Ich hab sie bisher selber auch noch nie eingesetzt weil ich ohne sehr gut zurecht komme und Angst hab mir mit Launchcontroll die Kupplung abzurauchen. Vermutlich ist die Angst aber unbegründet.



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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von amade » Mi 25. Sep 2019, 11:22

    Denke nicht, dass deine Angst unbegründet ist. Christian Schaller fährt nur mit Launchcontrol und er macht alle paar Events die Kupplung komplett neu.



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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » Mi 25. Sep 2019, 14:13

    Also Launchcontrol.
    Am ersten Mal etwas gewöhnungsbedürftig. Aber nach dem 2./3. Mal hat man begriffen was sie tut und kann.
    Zum einen begrenzt sie die maximale Drehzahl. Egal was man am Gasgriff tut.
    Bei Stufe 2 sind es ca. 10000, bei Stufe 1 ca. 12500.
    So steht man also da, Gas voll auf, die LC begrenzt die Drehzahl. Dann Kupplung gleichmäßig aber zügig kommen lassen. Noch manuelle Starts gewohnt, bin ich die ersten Male noch zu zögerlich, lasse die Kupplung nur langsam kommen und am Ende schleifen.
    Nein einfach schlagartig kommen lassen, ist bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss und mann muss ein wenig üben, um zu verstehen, dass das VR am Boden bleibt, obwohl man die Kupplung in Erwartung eines steigenden Vorderrades nicht schleifen lassen muss. Das regelt die LC sehr, sehr sauber.

    Und das ist dann schon leider geil. Gas auf Anschlag und Kupplung einfach gleichmäßig kommen lassen genau zwischen schleifen und springen lassen und die RSV4 drückt ohne irgendwelche Zickigkeiten nach vorne. Kein steigendes VR, kein Schlenckern an der Hinterhand. Es geht schlicht mit Nachdruck nach vorne.
    Ich habe so 5/6 Versuche gebraucht, um das Vertrauen aufzubauen, dass das VR tatsächlich nicht steigt.

    Und dann macht das echt Spass.
    Und da man die Kupplung nicht mehr schleifen lassen muss, sollte es nach meiner Wahrnehmung auch zu Erhaltung der selben beitragen.

    R.
    Zuletzt geändert von Le_instructeur am Sa 28. Sep 2019, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Andy007 » Mi 25. Sep 2019, 16:50

    Ich halte das mit der Kupplung auch für unbegründet. Meine Drehzahl stelle ich übrigens nur so auf 6-7000 ein und lasse dann wie immer die Kupplung kommen, mit LC klappen die Starts meistens gut, je weiter hinten man steht, desto mehr Reihen macht man gut am Start. Einmal hatte ich dummerweise vergessen den 1. Gang einzulegen, dann bist du letzter in der ersten Kurve
    Gruß Andy007


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Icke » Mi 25. Sep 2019, 22:00

    Le_instructeur hat geschrieben: Mi 25. Sep 2019, 07:43 NSA? Was hast du denn noch für Fotos?🙄
    zu 1. nein
    zu 2. keine weiteren


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » Do 26. Sep 2019, 18:14

    Die km tröpfeln so vor sich hin, Val McDermid entfalltet Kapitel für Kapitel ihren Spannungsbogen des 10. Falls ihres Ermittlerduos Carol Jordan und Tony Hill. Manchmal etwas langatmig, aber das passt soweit, um langsam wieder runter zu kommen.
    Hinter mir malt die Sonne lila und orange den Wolkenhimmel an, vor mir geht der Mond auf. Das Navi signalisiert, dass ich 22:42 ankomme. Genug Zeit zum Ausladen, Zeit für ein Kaltgetränk bleibt dann auch noch. Alles gut.

    Während ich noch überlege von wem das Zitat mit der Eile und der Langsamkeit war, kündigt das Navi an, dass ich auf die A9 nach Berlin abbiegen soll.

    Hääää? Wieso A9, wieso Berlin????? Ist zwar ein Jahr her, dass ich am Lausitzring war, aber A9 und Berlin war nie dabei?

    Ich erweitere die Karte und schaue mir an, wo das Navi hin will. Hmmmmmm, irgendwo bei Leipzig ist der Zielort markiert? Leipzig? Wieso Leipzig.
    Wo genau führt mich das hin?

    Schildau? Stimmt das? Hieß das Nest am Lausitzring so? Google, "Lausitzring".

    SCHIPKAU. Nicht Schildau.

    Aaaargh, das war gerade noch rechtzeitig. Ich mein, nix gegen Leibt'sch, aber heute eher nicht. Als ich am Navi das richtige Ziel eingebe springt die Ziel Zeit auf 23:56.
    Ob dann überhaupt noch jemand wach ist mit einem Boxenschlüssel? Das mit dem Transit ist so ausgelegt, dass die Mopeds raus müssen, damit ich schlafen kann..
    Muss alles irgendwie an der Mondphase liegen. Sieht eh irgendwie komisch aus heute.

    (Nur der Vollständigkeit halber. Das von Lothar M. Seiwert übersetzte Zitat heisst im Original Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg)

    Umweg ist aber das Letzte was ich jetzt noch brauchen kann. Oder schleichender Plattfuss. Oder verstopfte Spritpumpe. Oder.......

    Ich geh erstmal einen Kaffe nehmen. Apokalyptisches Gedankengut hilft jetzt auch nicht weiter.

    Am Ende hat es dann doch noch gereicht. Heidi und ein paar Andere waren noch wach. Ausladen und alles parat machen war in 20 min erledigt.
    HR noch raus genommen, um morgen früh gleich den neuen Reifen aufziehen zu lassen.

    Ein Grapefruit-Weizen und dann Bubu machen.

    Am nächsten Morgen schlendere ich mit meinem Kaffe in die Box, guter Dinge einen neuen Reifen zu bekommen und den sogar so schnell wieder im Krad zu haben, dass die Reifenwärmer noch knapp eine Stunde haben, um ordentlich Temperatur in die Reifen zu bekommen.
    Mir bietet sich ein Bild, dessen Schönheit mit der schwerer Verkehrsunfälle vergleichen lässt. Jene Momente in denen das Unfassbare eigentlich Panik und Flucht veranlassen sollte, und man dennoch seinen Blick nicht von all dem Schrecklichen abwenden kann

















    IMAG1421.jpg
    Was zum Henker........

    Das sind ja die Momente in denen man am liebsten einfach nochmal raus gehen würde und beim neuerlichern Entern der Box ist der Fleck einfach weg. Nicht da. War nur eine Fata Morgana. Irgendwer hat heute Nacht die Mopeds umgestellt.........

    Iss aber nicht. Der Fleck ist unter meinem Krad. Zweifellos.
    Nicht schwarz. Hell, Eindeutig ölig. Kein Wasser. Wo kommt das denn her?.

    Bevor ich jetzt die Verkleidung runter nehme, bringe ich die Felgen erstmal zum Reifendienst, trinke meine Kaffee aus und frühstücke.

    Natürlich geht einem das nicht aus dem Kopf. Was hab ich zuletzt geschraubt? Bin ich irgendwo dusselig abgerutscht? Unerkannter Schaden des Sturzkrads, der sich jetzt erst sichtbar wird? Zylinderkopf? Motorgehäuse? Ölkühler? Der Wasserkühler hatte ja von Anfang an eine Beule. Hat die sich zu einem Riss erweitert? Aber Kühlflüssigkeit? Sieht anders aus. Die Apokalypse in meinem Kopf treibt immer bunter Blüten.


    Bremspumpe? Sollte die undicht sein? Oder hab ich in der Hektik gestern so derart gekleckert, dass sich das im Verkleidungsbug gesammelt hat auf der Fahrt hierher?

    Kleckern. Das wird es sein. Bestimmt. Ganz sicher

    Also gut. Verkleidung runter. Auf der Innenseite rechts zeigen sich Spuren. Auch auf dem RamAir, die Bremspumpe ist feucht. Am Ölfilter ist nichts, an der Ölablassschraube auch nicht. Wassertropfen finden sich auch nicht.
    Wo zum Teufel kommt das her? Die Bremse fühlt sich gut an. Nicht weicher als gestern beim Entlüften. Und beim Pumpen/Festhalten. keine neuerliche Tröpfchenbildung. Nirgendwo.

    ????????????

    Wohl tatsächlich gekleckert. Egal, jetzt muss ich erstmal zum Instruieren raus. Ich habe heute die Rookies. Genauer einen. Eine. 400er Kawa.
    Nun, Einzelinstruktion ist immer schön. Da kann man sich voll auf seinen Zögling konzentrieren. Das wird meist sehr unterhaltsam und erfolgreich. Ein 48 PS Krad verspricht jetzt keine Rundenrekord, aber mit der 2 Zylinder RSV und den Strassenreifen passt es auf jeden Fall.
    Auf jeden Fall sehr hilfreich zwei Kräder dabei zu haben.

    Soll ja jetzt kein Instruktor-Post werden, nur soviel, dass das Instruieren auch Highlights hervorbringt. Schon zu Mittag waren wir mit einem Speed unterwegs, der mit der 400er nicht mehr exorbitant besser werden könnte.
    Jeder Hinweis, jede Vorgabe wird quasi 1:1 umgesetzt. Soooo macht das Spass. Als ich das erste Mal hinterher fahre, springt mich der Gedanke an "Mädel mach langsam". Aber es sieht alles entspannt und locker aus. Ende Start-Ziel ist eigentlich immer eine Schlüsselstelle bei Rookietrainings. Man lenkt am 50m Schild ein, eine Stelle an der die Boxenmauer noch den Blick auf den Streckenverlauf versperrt. Blindes Einlenken und Rookies? Geht normal nicht. Meistens reißt man hier eine Lücke auf. Heute nicht. Sie
    bügelt da schnell und sauber durch, ganz innen an den Hütchen. Sauber. Ich bin beeindruckt.

    Zurück in der Box ist nach jedem Turn Manöverkritik, Reifen und Ursachenforschung müssen warten.

    Bei jedem Umlauf bleiben ca.10 min bevor ich wieder zum Instruieren raus muss. Knapp.
    Klar ist mittlerweile, dass es Bremsflüssigkeit ist. Nur wo sie herkommt ist unklar.
    Die Dichtungen an der Hohlschrauben sind dicht. Auch ansonsten sind keine Undichtigkeiten erkennbar. Ich lasse das Krad mit fixiertem Hebel bis Mittag stehen und geh wieder instruieren.....

    R.
    to be continued
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    Zuletzt geändert von Le_instructeur am Do 26. Sep 2019, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » Do 26. Sep 2019, 18:26

    Icke hat geschrieben: Mi 25. Sep 2019, 22:00
    Le_instructeur hat geschrieben: Mi 25. Sep 2019, 07:43 NSA? Was hast du denn noch für Fotos?🙄
    zu 1. nein
    zu 2. keine weiteren
    ;)


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » Do 3. Okt 2019, 15:00

    In der Mittagspause schau ich mir das Ganze nochmal genauer an. Alles trocken soweit. Ok, die Turns nach der Mittagspause sind meine.
    Ich kann zwar immer nur 12 min raus, da ich ja zum C-Turn immer wieder auf der RSV sitzen muss, um zu instruieren. Aaber zum Einschießen wird es reichen. Immerhin taugt das Instruieren ja auch den Kurs wieder kennen zu lernen nach einem Jahr.

    Also los, die Boxenausfahrt ist hier eine kritische Stelle, da man sich nach rechts umdrehen muss, um was zu sehen. Vor mir die Kollegen sind aus der Liga -was bitte versteht ihr an "LINKS von der weißen Linie bleiben" nicht. Es ist nicht zu glauben. DEN Tag will ich erleben, dass sich alle an klare und eindeutige Regeln halten.

    Nach dem Geschlängel raus auf die Gegengerade, Feuer, Gaaaaaaas. Ja das ist wellig, überall..... Egal, stehen lassen. K app hinter 150m in die Eisen, beim Ende des Asphalt Flecken kurz hinter dem 50m Schild auf der Bremse einlenken.

    Bremse passt mir jetzt. Hebel Position und Hebelweg.

    Das ist eine der Schlüsselstellen am Lausitzring. Man hat die ersten schnellen Runden immer das Gefühl uiuiuiuiuiuiuiui, waaaaah zuuuuuuuu schnell, da einem die Curbs der nachfolgeden Rechts entgegenkommen. Hier schnell durch zu kommen, ist was für das große Herz. Und der absolut sauberen Linie vom Bremspunkt bis zur nächsten Links

    Das geht noch besser....... aber ich muss mir die Brems- und Einlenkpunkte auch erst wieder erarbeiten.

    Im weiten Bogen um die Rechts, gleich wieder kurz ans Gas und in die Links, sssskrrrrrrrrrsch, setzt der Schleifer auf, am Scheitel ans Gaaaas........ eieieieieiei...... stimmt, ich vergaß, die Kurve zieht sich ja zu zum Ende hin...... etwas unbeholfen rumpel ich über die Aussencurbs rechts, Blick auf die Rechts am Ende der Geraden..... da spät rein und weich in einem langen Bogen rum. Die Kurve zieht sich zum Ende hin auch zu, ist aber in Gänze weiter. Das ist eine Ecke, die mir liegt. Mit Zug raus und über die kleine Kuppe.

    Kurz vor dem weißen Strich ankern. So allmählich gewöhne ich mich an die CRQ. Die ersten Kurven immer noch gewöhnungsbedürftig, aber wenn die Dinger heiß werden, dann kommt einem das Bild des Wurfankers schon in den Sinn.

    Allmählich kommt Freude auf.

    In der Links bin ich dennoch schlicht zu langsam. DIE Kurve macht zum Ende hin auf, da kann mann mit vieeeeeel mehr Speed durch und früher ans Gas. Unter Zug Richtung Schikane, Bremsen links über den Curbzipfel, ernsthaft rechts umlegen, ssskrrrch, dann links sssskrch und FEUER auf Start-Ziel.

    In der Konzentration sauber durch die Schikane zu kommen, zuckt die RSV4 ordentlich mit dem Lenker, als ich natürlich voll durch diese Dreckswelle bügle....... Eieieiei, das mag sie gar nicht.

    Also, die nächsten Runden schöööön eng bleiben und links an der Welle vorbei. Voll unter Zug mit leicht werdende VR hier in der Mitte durch, ist gaaaaar keine gute Idee.

    Und dann Ende Start-Ziel. Ich brauche selber ein paar Runden, um mich wieder daran zu gewöhnen, dass man hier einfach stur bei 50m einlenkt ohne den Streckenverlauf zu sehen. Immer nach dem Motto "Letzte Runde war da Strecke, die wird jetzt nicht weg sein".

    Aber wenn es gelingt und man links gaaaanz eng an den Hütchen rum kommt, sie quasi mit dem Knie streichelt ist danach richtig viel Platz und die Rechts- Links Kombination wird eine schnelle und dabei weich zu fahrende Kombination.

    Irgendwie mag ich ihn, den Lausitzring. Dies ziemlich gute Mischung aus engen, präzise zu fahrenden Ecken und den langen Geraden und weiten Kurven. Dieses unter vollem Zug an der Mauer entlangbügeln auf Start/Ziel.

    Hat was. Auch wenn es schon eine rechte Rüttelpiste ist hier und da.

    Nachmittags, während der Charity-Session mit den Renntaxis, widme ich mich der Kalibrierung. Das ist echt ein Thema. Es gibt nur wenige Pisten auf denen genug Platz ist, um lange genug 40 km/h zu fahren. Hier geht's im Fahrerlager. Heute besonders, da ein großer Teil mit Rot-Weißem Band zwischen mobilen Gittern abgesperrt ist. Eine Riesenfläche ohne Camper, Wohnmobile oder anderen Hindernissen. Da es windstill ist, liegt das Band gelangweilt auf dem Boden und stört nicht weiter.

    Natürlich hab ich vergessen, wie man diese Elektronik wieder aktiviert NACH dem Kalibrieren. Herrgottsakrament, welcher verdammte Knopf lässt mich aus diesem Modus wieder raus??????????
    Handbuch finde ich dann irgendwann dank der Segnung des Internet......

    Die Taxis sind immer noch unterwegs, also ist Zeit die Launch Control mal auszuprobieren.
    5/6 Versuche braucht's, um das Vertrauen aufzubauen, dann macht es richtig Laune.
    Ich gönne mir vz ein paar Versuche mehr, dann isses auch gut und Rolle von der Freifläche Richtung Fahrerlager, so mit 30/40 km/h.

    Gelangweilt lümmelt sich das Absperrband auf dem Asphalt.........

    ........ nur um dieses eine, einzige Mal heute diiiiiirekt vor mir auf zu flattern.... Aaaaaaargh. Ich komme gerade noch zum Stehen, so dass ich nur ein Gitter mit umreiße.

    Alle guggen natürlich, als es scheppernd in 90° Schräglage zu liegen kommt.
    Das hätte was werden können, diese Bänder halten echt was aus. Nur gut, dass ich den eine Millesekunde aufflackernden Gedanken einfach Gas zu geben und es abreißen zu lassen dann doch nicht umgesetzt habe.
    Das wäre ein Spektakel geworden, da hätte man seinen Enkeln noch von erzählen können 😲.

    Das Wochenende ist doch verhext. Das ist gebraucht. Das hatte schon mal einer

    Aber immerhin ist Abends Saisonabschluss Party. Und mit dem Auftritt im deLarean fängt das auch schon mal guuuut an
    IMAG1424.jpg
    IMAG1426.jpg
    IMAG1428.jpg
    R.
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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » So 27. Okt 2019, 19:45

    Hach.......

    Ich wollte ja noch erzählen, wie es weiter ging.
    Nun wirklich spektakulär wars bisher nicht, wirds auch nicht mehr.

    Das Wochenende hatte eher was von "..... und ewig grüßt das Murmeltier"

    Sonntag Morgen, Kaffee in der Hand auf dem Weg zum Krad, um die Reifenwärmer aufzuziehen. Heute keine Instruktion. Alle Turns nur zum eigenen Spass.









    IMAG1421.jpg
    Aaaaaaaaaargh.

    Was zum Henker...........

    Ich machs kurz....... ihr erinnert euch? Mein Kampf mit den Muklas? Diesen elenden Quälgeistern, die es drauf anlegen einem in unachtsamen Momenten die Kleinigkeiten zu verstecken?

    Und jener Schlauchschelle, die den Schlauch zum Ausgleichsbehälter hält? Jene, die die Muklas mir beim Tausch der Bremspumpe vorenthalten hatten? Die ich mit einer aus meinem Fundus ersetzt habe?

    Dieeeeeeee war nur leider in ihrer Ausführung eben einen Hauch zu weit im Durchmesser.
    IMAG1745.jpg
    Leider hat die Fehlersuche und vor allem der Test, ob die Bremsanlage nun final 100% dicht ist, wieder den ganzen Vornittag gekostet.

    Langer Rede, kurzer Sinn. Am Ende hatte ich an dem WE 2x 15 min Turns.

    Manchmal hat man einfach kein Glück. Und dann kommt auch noch Pech dazu.

    R.
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    Zuletzt geändert von Le_instructeur am Mo 28. Okt 2019, 20:49, insgesamt 2-mal geändert.


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    Re: Ich mach es zu meinem Projekt (14er Factory für Track use only)

    Beitrag von Le_instructeur » Mo 28. Okt 2019, 14:20

    Und wie bekämpft man so einen Frust am besten?

    Mit G. A. S.

    Am Wochenende habe ich dann @bärchens Gabelbrücke montiert und dabei auch gleich den KeyDongle angelernt.
    IMAG1743.jpg
    Jetzt kann ich nie wieder den Schlüssel vergessen und mir geht's auch schon wieder besser.

    R.
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